2008 habe ich von meinem Freund einen Verlobungsring mit Diamanten geschenkt bekommen. Er hat ihn bei Heidi und Edgar Baltensperger am Antiquitäten- und Raritätenmarkt in Olten gekauft. Nach einigen Monaten habe ich entdeckt, dass ca. 6 der kleineren Diamanten Kratzer haben. Ich habe gestutzt, denn Diamanten können ja eigentlich keine Kratzer haben. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: die angeblichen Diamanten sind keine echten oder der Schleifer war ein solcher Anfänger, dass er beim Schleifen ausgerutscht ist. Beide Möglichkeiten sind für einen Ring dieser Preislage eine Katastrophe. Am folgenden Antiquitäten- und Raritätenmarkt besuchten wir Frau Baltensperger und ich fragte, wie es möglich sei, dass meine Diamanten Kratzer haben. Sie fragte mich, wie ich denn mit dem Ring umgegangen sei. Steinmauern könnten natürlich schon Kratzer verursachen. So belogen wird man von manchen Leuten!! Es braucht nicht viel, um zu wissen, dass der Diamant der härteste Stein der Welt ist und dass man ihn nur mit Diamant bearbeiten kann. Heidi Baltensperger beharrte auf ihrer Aussage, versuchte, mich für dumm zu verkaufen!!! Als ich widersprach, schimpfte sie mich frech. Sie ging überhaupt nicht auf mein Anliegen ein, sah sich den Ring auch nicht an, sondern versuchte, mir die Schuld für die Kratzer zu geben und mich mit fadenscheinigen Lügen abzuspeisen.
Und damit nicht genug. Im Zertifikat (das übrigens zum Teil schwer leserlich ist und sehr unprofessionell aussieht), ist der Mittelstein als Farbe J klassifiziert. Als ich ihn bei einem Juwelier mit einem Diamanten derselben Farbe verglich, war er viel dunkler als der Stein vom Juwelier!
Eigentlich hatte die ganze Geschichte schon negativ angefangen, indem mich Frau Baltensperger beim Kauf des Rings im Glauben liess, dass es ein Tiffany-Ring sei. Erst mit dem „Zertifikat“ sah ich dann, dass es nur ein Ring im Stil von Tiffany ist.
Fazit: Nie mehr ein teures Schmuckstück bei einem Nicht-Juwelier kaufen, vor allem nicht bei Baltensperger.
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