1-month-shop Samstag, Dez 6 2008 

I opened a one-month-shop at the 25th of November. The shop is located near the railway station in Olten, Switzerland. I thought it would be a great idea to make my online-shop more popular and to sell a lot of jewellery, clothes, bags, greeting cards, paintings. Ecpecially because usually the time before Christmas is good for business as a lot of people buy gifts for their wives, girlfriends, friends, mothers, grandmothers,…

But as I see it now this idea of opening a temporary shop must have been one of my worst ideas. In two weeks I have only sold a little painting and a Native American jewellery set. I got just 130 sFr., but the shop rent is 1000 sFr.!!!Most people like my items but they think they could have jewellery made of gems, silver and pearls for the same price as the fashion jewellery in big retail stores. And for selling vintage and secondhand clothes it is difficult as well, either the piece is too small or too large. It’s really a hard business. And the most annoying thing is that someone has stolen one of my most expensive pieces, a 1000 sFr. bangle, out of my shop window! Isn’t that cruel? She must have known that stealing from a one-woman-shop causes a huge damage! What she has done is an act of perfect inhumanity! If I could I would curse her!

What’s up with me? Mittwoch, Okt 29 2008 

I have finished the corrections of my fantasy novel Magion, so what am I doing? I am writing a second (more correctely a third) novel. It’s a story about the changing of a young girl. It takes place in Greece, on the island Kos and is written like a diary.

Beside that many other things are waiting for me. I have bought a canvas for my next big art project: Artemis with a deer.

Medizinisches Kuriosum Samstag, Okt 18 2008 

Letze Woche hatte ich einen Check-up, um meine Eignung für einen Medikamententest abzuklären. (Ich bin knapp bei Kasse und wollte den Test machen, um mal wieder etwas zu verdienen.) Mit dem Urinieren fingen die Probleme an. Ich hatte genug getrunken, um den Becher zu füllen, aber unter Druck geht bei mir einfach nichts. Ich sass also auf der Toilette, presste und entspannte mich wechselweise, stand immer wieder auf, trank etwas, liess das Wasser vom Lavabo laufen…es nützte alles nichts. Die Arzthelferinnen, die auf mich warteten, wurden schon ungeduldig und als ich dann endlich bei ihnen erschien, akzeptierten sie sogar den leeren Becher und sagten, ich könne nach der Untersuchung nochmals probieren. Sie gaben mir einen Fiebermesser, den ich unter die Zunge klemmen musste. Nachdem die eine Arzthelferin das Resultat abgelesen hatte, gab sie mir den Fiebermesser gleich noch einmal: 33 Grad. Beim dritten Mal Messen mit einem anderen Fiebermesser waren es 34 Grad. Erst als ich ihn seeehr lange unter der Zunge behielt, zeigte er Mindesttemperatur an. Es ist vielleicht noch anzufügen, dass mir kalt war. (Ich glaube inzwischen, dass meine Körpertemperaturen extrem schanken, je nachdem, ob mir kalt oder heiss ist.) Der Blutdruck war für den Test eher tief. Beim Versuch, mir Blut zu nehmen, kapitulierten die beiden Damen schliesslich. Sie fanden meine Venen kaum. Sie meinten, sie könnten vielleicht noch Blut zapfen, aber eine Kanüle legen, das sei quasi unmöglich. So wurde ich denn mit dem Vermerk untauglich freundlich entlassen.

Musikautomaten Sonntag, Sep 14 2008 

Heute war ich in einem Museum für Musikautomaten. Es ist interessant, welche Techniken es früher gab, um Lieder abzuspielen: Lochkarten, Walzen, Lochscheiben. Die Musikautomaten mussten entweder laufend von Hand bedient werden (Handkurbeln an Orgeln), im Voraus aufgezogen werden (Musikboxen) oder liefen elektrisch ab. Vor allem letztere waren kunstvoll gestaltet. Da gab es einen Flöten spielenden Harlekin, dessen Finger und Augenlider sich bewegten, ein altes Ehepaar, das mit viel Liebe zum Detail gekleidet war und Kopf und Arme bewegte, sowie einen Zauberer, der unter seinem Hut nicht nur Gegenstände hervor- und wieder wegzauberte, sondern auch noch den Mund öffnete und den Kopf bewegte. Und das alles natürlich von Musik begleitet. Mich stimmen diese Muskikautomaten nostalgisch. Vor allem wenn ich Drehorgelmusik höre, tauchen vor meinen inneren Augen Bilder auf wie vor hundert Jahren. Damen, die in langen Kleidern in der Nachmittagssonne flanieren, Kinder, die zur Musik im Kreise tanzen und deren Lachen ich beinahe zu hören glaube, ein Affe, der auf der Drehorgel sitzt und den Spaziergängern eine Mütze entgegen streckt, in der Hoffnung, die eine oder andere Münze zu ergattern. Ich kann mich noch erinnern, dass vor vielen Jahren, als ich noch ein kleines Kind war, vor der Migros ein invalider Mann eine Drehorgel gespielt hat. Ich habe schon damals sehr gerne dieser altmodischen Musik gelauscht.  Diese Musikautomaten sind nicht nur kleine Wunder der Technik, sondern zum Teil wahre Kunstwerke, und sie rufen einem ins Bewusstsein, dass es einmal eine Zeit gab, in der das Musik Hören nicht selbstverständlich, sondern nur den Wohlhabenden vorbehalten war.

Zeitintensives Eintragen in Webkataloge Donnerstag, Sep 11 2008 

Heute habe ich meinen Webshop www.alina-gordon.ch auf zig Webkatalogen eingetragen. Das ist echt mühsame Arbeit, schon gestern war ich den ganzen Tag daran und heute auch wieder ca. 7 Stunden. Diese Webkataloge sind Verzeichnisse von Internetseiten zu den verschiedensten Themen wie z. B. Reisen, Einkaufen, Computer, Jobs, Tiere, Kunst, usw. Zu jedem Thema gibt es einige Unterkategorien. Zum Thema Einkaufen z. B. Schmuck, Kleider, Elektronik, usw. Wenn man seine Webseite eintragen möchte, muss man ein Formular ausfüllen. Da gibt man an, in welcher Kategorie man sie eingetragen haben möchte und wie die www-Adresse lautet.  Dann schreibt man eine kurze Beschreibung zum Seiteninhalt und manchmal noch eine lange. Natürlich dürfen auch die passenden Keywords nicht fehlen und zum Schluss füllt man die unvermeidlichen persönlichen Angaben aus. Dann schickt man den Antrag ab, muss ihn nicht selten noch korrigieren, weil die Beschreibung zu kurz oder zu lang war, und wartet auf ein Bestätigungsmail. Bei manchen Webkatalogen muss man im Mail noch auf einen Bestätigungslink klicken, erst dann werden die Angaben dem Betreiber weiter geleitet. Wer meint, jetzt sei alles in bester Ordnung, irrt. Es kann geschehen, dass man später ein Mail kriegt, in dem steht, dass die Webseite abgelehnt wurde.

Es steckt wirklich eine Menge Arbeit dahinter. Jemand wie ich – der ein Miniatur-Werbebudget zu Verfügung hat -, muss natürlich in der grossen Fülle von Webkatalogen zuerst jene finden, in die man sich gratis eintragen kann. Womit man ebenfalls viel Zeit verbringen kann.

Tja, morgen geht es weiter mit Eintragen. Und wenn ich dann irgendwann einmal die deutschsprachigen Webkataloge durch habe, spielt sich das Ganze von Neuem ab, diesmal in Englisch.

Ich hoffe, dass wenigstens der eine oder andere Surfer mal auf so einen Webkatalog stösst, meine Seite sieht, und vielleicht – wenn ich grosses Glück habe – etwas kauft. Damit sich der grosse Zeitaufwand wenigstens ein wenig lohnt.

Menstruation Dienstag, Sep 9 2008 

Being a woman has some advantages, I like being a woman. But there is one thing which is really awful: menstruation. Oh, how I hate it. This pain in your stomach which makes you think about vomitting. The pain in your back, the pain in your legs. After some hours of not knowing how to sit, lie or stand you feel like after an 8 hours hike, you are tired and exhausted. – The strange thing about this women problem is that it is not of equal strengh. Sometimes the pain is really awful, sometimes it hurts a bit and sometimes – but this is rare – you feel almost nothing at all. Two times the pain was so strong that I wanted to die in this very instant. You maybe won’t understand this, especially as a man, but if the pain is so mighty that you don’t feel your body anymore, that you only consist of pain you would accept anything that could stop it. Of course just in this very moment. Yes, there are pills against pain, but if you are suffering very much not even two pills can help you a lot. Oh, how a relief when the next day arrives and the painful hours are more or less over!

What’s up today Freitag, Sep 5 2008 

Maybe you have asked yourself what an unemployed young woman is doing all day long? Well, I can’t give you an answer for other people but I can tell you what I am doing: 1997, when I was sixteen, I began to write a fantasy novel. It’s a story about love, adventures, riddles, fights and it’s full of wonderful magical ideas. I finished writing that novel 2001, but of course you have to work it over and over again. I worked it over twice during the following four years. Then I didn’t do a thing for three years as I had other things to care about. Now, as I have time again – and I can assure you it takes a really long time – I am working it over again. It is the final working process. After that it shall be prepared to come under the sight of a publisher. I hope and pray for it that someone will print it. After all those hundreds and hundreds of hours, after those years of sweating and suffering, of hard thinking and spending days and evenings all alone it should be worth getting published. What a great feeling that must be: to held your own book in your hands! Wow, that’s the biggest wish of every author.

So you see I am never bored. I am reading my novel, make corrections, enlarge descriptions, adjust some sentences and delete some others, reorganise word chains and change indirect speech into direct speech. Then I have to type my corrections into the computer and after that I print out the new version and hand it out to my mother who is my test reader. From time to time we sit together and she tells me her opinion. Then I have to consider that and decide if I want to make changes again.

So, that’s the first thing I am doing at the moment. The second is taking care of my website or better said my webshop. Have a look on it: www.alina-gordon.ch It’s a webshop for unique jewelry made of gems, pearls and silver, for selected vintage bags and clothes and for paintings. I have to maintain the site as well as trying to get better search results in search engines. I am reading SEO (Search engine optimisation) tricks, I am writing media notes, I am creating Google ads and so on and on. So, you see, I am spending most of my day in front of the computer.

Heute Montag Montag, Sep 1 2008 

Heute war ich mit einer Freundin in Zug. Wir assen Gyros mit griechischem Salat und Pitta-Brot und tranken feinen Ouzo. Dann besuchten wir die Vogelvolieren, in denen sich allerlei bunte und lustige Vögel aus aller Welt tummelten. Ein Vogel sagte uns etliche Male Hallo, das war so lustig! Als ich nach Hause gehen wollte, regnete es in Strömen und wir suchten Schutz in einem Warenhaus.

Später begegnete mir noch mein indischer Nachbar, der mich spontan zu sich nach Hause einlud, wo ich seine Familie kennen lernte. Er geht bald nach Indien in die Ferien und hat mir versprochen, meine Schmuckdesigns mitzunehmen, um einen Silberschmied zu finden, der diese umsetzen kann. Die Inder sind leider nicht so zuverlässig, was geschäftliche Beziehungen angeht, vor allem nicht, wenn man nicht persönlich vor Ort ist, um alles zu überwachen, quasi mit der Peitsche, doch dazu ein andermal mehr.